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Ultra - Caerus Ensemble

  • Bärenstutz1 Bärenstöckli Rüeggisberg Schweiz (Karte)

Caerus Ensemble
Jonian Ilias Kadesha, Violine
Pablo Hernan Benedi, Viola
Vashti Mimosa Hunter, Violoncello

G. Kurtág “signs, games and messages”
H. Purcell Fantasy
J.S. Bach Inventionen bearb. für Streichtrio
W.A. Mozart Divertimento Es-Dur KV 563


Sie ist so ungreifbar wie allgegenwärtig, nichts entzieht sich ihrem Wirken, sie selbst aber vergeht unablässig. Die Zeit. Ist sie nicht doch nur ein von Menschenverstand geformter Versuch, einem Zustand, den wir nicht begreifen können, Ausdruck zu verleihen? Und wenn das nicht gelingt, wie können wir ihr das entringen, was sie von uns trägt? Die Gegenwart, den Augenblick.

  Das Caerus Kammerensemble wurde 2017 zu diesem Versuch in Berlin gegründet. Es stellt sich dem Vergehen der Zeit entgegen, indem es den Augenblick einfängt.

Inspiriert von Caerus - im antiken Griechenland ein religiös-philosophischer Begriff für den richtigen, einzigartigen Zeitpunkt einer Entscheidung und zugleich in der Mythologie auch als Gottheit personifiziert - formte sich aus herausragenden Instrumentalisten der jungen europäischen Musikergeneration unter der künstlerischen Leitung von Jonian-Ilias Kadesha ein einzigartiger Klangkörper, der den Geist Caerus' in Musik hineinfließen und dadurch einzigartiges,

unvorhergesehenes entstehen lässt: aus dem richtigen, nie wieder reproduzierbaren Moment heraus entstandene Musik.

Als flexibles Ensemble kann das Caerus Kammerensemble in Programmen mit verschiedenen Besetzungen spielen; die Gestaltung der Programme gewinnt dadurch größte Freiheit und inhaltliche Relevanz. Die jungen Künstler – allesamt Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe wie u.a. Königin Elisabeth, ARD, Indianapolis, Joseph Joachim, Joseph Haydn, Prager Frühling, Leopold Mozart, Michael Hill, Yehudi Menuhin und Carl Nielsen — sind von dem gemeinsamen Wunsch erfüllt, Kammermusik auf höchstem Niveau aufzuführen, denn darin ist jeder einzelne als Solist und zugleich als sensibler Teil einer Gemeinschaft gefordert; Freiheit und Verantwortung vereinigen sich zu einem unabdingbaren Streben nach kammermusikalischer Sensibilität.